7/8: Schullandheim

Bericht des Schullandheimes 8a und 8b, Schuljahr 2018/19

In der Woche vom 24. Bis zum 28. September waren die Klassen 8a und 8b zusammen in Kempten im Schullandheim und erlebten dort mit Frau Kelm, Herrn Schmid, Herrn Gericke und Herrn Esslinger viel Action, Kultur, Sport, Gemeinschaft und Spaß.

Montags trafen wir uns um 7:40 Uhr auf dem alten Bahnhof in Calw und nachdem wir das Gepäck verladen hatten, fuhren wir um 8:00 Uhr los. Nach der vierstündigen Fahrt erreichten wir das Jugend- und Familienhotel in Kempten. Nachdem wir das Gepäck wieder ausgeladen hatten und uns alle in der Lobby versammelt hatten, bekamen wir noch eine Einweisung und wurden danach auf die Zimmer verteilt. An diesem Tag blieben wir überwiegend im Hotel und lebten uns ein. Am Dienstag ging es mit einem stärkenden Frühstück im Magen auf zum Schloss Neuschwanstein. Als wir hochgewandert waren, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine, die eine Pause einlegte um zu vespern und eine, die zu einer Brücke lief, um von dort aus einen fantastischen Blick auf das Schloss und die Umgebung zu genießen. Als alle wieder vor dem Schloss versammelt waren, warteten wir im Vorhof zwischen vielen asiatischen Touristen auf unsere Führung durch das Schloss. Nach der halbstündigen, lehrreichen Führung ging es wieder nach unten ins Tal. Unseren zweiten Stopp an diesem Tag machten wir an einem sehr schönen See. Dort wurde uns erklärt, wie man ein Drachenboot fährt, denn wir sollten in drei Gruppen in einem Drachenbootrennen gegeneinander antreten. Schließlich durften die ersten beiden Gruppen „Sippe Bär“ mit Frau Kelm und „Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi“ mit Herrn Schmid aufs Wasser. Nach etwas Eingewöhnungs- und Trainingszeit lieferten wir uns das erste Rennen, bei dem „Sippe Bär“ gewann. Danach trat die dritte Gruppe „Yosia aus dem Wald“ mit Herrn Gericke gegen „Zicke Zacke hoi hoi hoi“ an und verlor. Und zu guter Letzt traten noch „Sippe Bär“ gegen „Yosia aus dem Wald“ an. Das war der zweite Sieg für „Sippe Bär“. So belegte „Yosia aus dem Wald“ den dritten Platz, „Zicke zacke hoi hoi hoi“ den zweiten Platz und „Sippe Bär“ den ersten Platz. Mittwochs trennten sich dann die Wege der 8a und der 8b. Wir, die 8a, fuhren mit dem Bus nach Oberstdorf und wanderten von dort aus zum Freibergsee, wo wir eine Pause machten um zu vespern und auf dem See Tretboot zu fahren. Dann wanderten wir zu der Heini-Klopfer-Skiflugschanze, einmal um den See herum und wieder zurück nach Oberstdorf, wo wir noch eine Stunde lang in der Stadt herumlaufen, shoppen und bummeln konnten. Donnerstags ging die 8b wandern und die 8a ging, wie am Mittwoch die 8b, in die Boulderhalle. Dort konnten sich alle auspowern und für die, für die das Klettern nichts war, gab es ein Bällebad. Am Ende spielten die meisten nur noch fangen. Nachmittags ging es dann ins CamboMare, ein Spaßbad in Kempten. Dort gab es zwei Rutschen, viele Becken und auch Sprungbretter. Abends wurden dann wieder die Koffer gepackt, denn am Freitag ging es schon sehr früh los mit dem Bus wieder nach Hause.


Von Paula Burkhardt


Klasse 7a im Ötztal

Eine Woche Schullandheim - besser als Schule? Auf jeden Fall… Länger schlafen, schon mal gut… Später ins Bett als sonst, noch besser… Jeden Tag Action – besser als die Schulbank zu drücken… Ja, im Ötztal lässt es sich aushalten… Am Anreisetag nach der Busfahrt erst mal Zimmer beziehen. Die Vergabe der Schlüssel entscheidet über Fürstensuite oder Besenkammer. Nachmittags kann man wahlweise nach einer kleinen Wanderung im wärmsten Gebirgssee Tirols ne Runde schwimmen oder im Freibad erst mal dösen oder planschen…

Am zweiten Tag dann Adrenalin pur… beim Canyoning ein schmales Flußtal stromabwärts, rutschen, springen oder abseilen, immer erfrischt von kühlem Gletscherwasser, ja das hat was… Am Nachmittag ins Area 47, dem genialen Erlebnisbad im Ötztal… Rutschen ohne Ende, Waterblobbing, sich auf einem Luftkissen von den Mitschülern aufs Wasser katapultieren lassen oder sich in einem Sitz von einem Wasserstrahl 10 Meter weit übers Wasser schleudern lassen, ja, das kommt Freude auf…

Am Mittwoch dann eine entspannte Bahnfahrt nach Innsbruck, den halben Tag bummeln, schlemmen oder shoppen, jedenfalls genügend Zeit das Taschengeld auf den Kopf zu hauen, ein Tag Pause nach den Strapazen des Vortages

Am Donnerstag dann ein weiteres Highlight: Rafting auf dem Inn… Auf 4 Boote verteilt paddeln wir den reißenden Inn abwärts, immer auf das Kommando der Guides wartend… vorwärts, rückwärts, Angriff oder Tequilla…nach 1,5 Stunden erreichen wir ausgepowert die Anlegestelle…ein Glück halten uns die Neoprenanzüge einigermaßen warm…

Am Freitag geht es dann wieder zurück. Ab über den Fernpass, glücklicherweise noch den Staus entkommen… der eine oder andere freut sich auf sein gemütliches Bett oder darf gleich weiter zur Konfifreizeit.;-)