Geschichte

Exkursion zur Maginot-Linie und nach Straßburg

Am Montag den 9.Juli.2018 fuhren wir, die Klassen 9a,9b und 9c, zur Maginotlinie im Gersthal.Die Maginotlinie ist eine Verteidigungsanlage aus dem 2.Weltkrieg.In ihr haben sich die Franzosen auf den Angriff der Deutschen vorbereitet.Um 7:30 Uhr fuhren wir am ZOB los und waren zunächst über 2 Stunden unterwegs.Als wir auf dem Simmershof im Siersthal angekommen waren,sahen wir zunächst einen Film über den Krieg,die Entstehung und die Einnahme der Maginotlinie an.Danach besichtigten wir klassenweise die Bunker,die 30 Meter unter der Erde liegen.Dann fuhren wir mit einer Bahn durch die Anlage und hörten dabei die Geschichte eines Franzosen,der im Krieg in der Anlage leben und arbeiten musste,an.Später fuhren wir nach Straßburg,wo wir uns die Stadt ansehen konnten.Zum Schluss ging es zurück nach Calw,wo wir gegen 20 Uhr am ZOB ankamen. Ich fand diesen Ausflug sehr interessant,da wir viel gelernt haben,z.b.wie die Menschen dort im Krieg leben mussten.Ich denke das kann man gut für den Geschichtsunterricht verwenden.

(Mara Sickinger, 9b)

 

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Von März 1933 bis zur Befreiung durch amerikanische Truppen im April 1945 wurden im KZ Dachau (einschließlich seiner 140 Außenlager) über 200.000 Menschen aus politischen, rassistischen oder aber biologischen Gründen inhaftiert. Jeder Fünfte Häftling starb dabei im KZ Dachau.

Im Zuge des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 10a und 10b am 12. Dezember 2017 die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Dabei nahmen die Klassen an einem Halbtagsseminar teil.

Originalaufnahmen, Zeichnungen, Tagebücher und Geschichten von Überlebenden wurden dabei von den Dozenten gekonnt eingesetzt um den Schülern die damalige Zeit anschaulicher zu machen und um einen emotionalen Bezug zu erlangen.

Zum Abschluss des Halbtagsseminars folgte eine Führung über das KZ-Gelände. Zudem fand eine anschließende Reflexionsrunde statt, in der die Schüler und Schülerinnen sich ihre eigenen Gedanken notierten konnten.

(Anna-Lena Jörlitschka)

Die Kelten in Calw und Umgebung

Regionale Geschichte in Calw-Stammheim erleben

Geschichte vor Ort erleben ist ein wichtiger Bestandteil um das Geschichtsbewusstsein von Schülern und Schülerinnen zu stärken und ihnen neue Blickwinkel auf das Fach Geschichte zu ermöglichen!

Im Zuge des im Unterricht behandelten Themas „Die Kelten“ erklärte sich Herr Ginader am 15. Dezember 2017 dazu bereit den Schülern und Schülerinnen der Klasse 6a und 6c etwas über unsere Geschichte vor Ort zu erzählen.

Herr Ginader selbst ist leidenschaftlicher Hobby-Historiker und hat es sich zur Aufgabe gemacht die regionale Geschichte zu schützen und allem voran diese auch wieder in der Bevölkerung präsent zu machen! Mit der Hilfe von Herrn Roller erklärte Herr Ginader schülergerecht und anschaulich unter anderem wie Stammheim vor langer Zeit ausgesehen haben könnte und die zwei Besichtigungspunkte entdeckt wurden.

Unser Tag begann dabei an der keltischen Fürstengrab Stele, die circa aus dem Jahre 700 v. Chr. stammt. Vor Ort ist eine Rekonstruktion vorzufinden, da das Original als besonderes „Schmuckstück“ im Stuttgarter Landesmuseum ausgestellt ist.

Nach einem kurzen Fußweg besuchten wir vor Ort noch eine Alamannisch-merowingische Grabstätte (ca. 550-750 n. Chr.), die bei Bauarbeiten vor einigen Jahren entdeckt wurde. Dabei handelte es sich um mehrere Hundert Gräber, die in diesem Gebiet vorgefunden wurden. Die Ausrichtung der Grabstätte nach Osten als wichtiges Merkmal und die verschiedensten Grabbeigaben wurden anhand von Bildern eindrucksvoll mit den Schülern und Schülerinnen besprochen.

Die Klassen waren überrascht, wie nah es doch Geschichte zu entdecken gibt und konnten hautnah erleben, dass Calw-Stammheim auf eine alte Geschichte zurückgreifen kann!

 

(Anna-Lena Jörlitschka)

Exkursion ins Ludwigsburger Schloss

Am Freitag, dem 10.06.2016, fuhren die Klassen 7a und 7b ins Schloss nach Ludwigsburg. Es handelt sich um ein Barockschloss, das Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut hat. Es wurde im Barockstil errichtet und ist eine der größten Schlossanlagen Deutschlands. Bei einer Führung konnte man alle Räume des Schlosses besichtigen. Die Schlafräume, Empfangsräume und natürlich auch einen großer Festsaal, in dem heute noch Musikaufführungen stattfinden.

Mit sanitären Einrichtungen hatten es die damaligen Herrscher nicht so. Toiletten waren eher selten und einmal im Monat baden war ausreichend. Dafür wurde kräftig gefeiert und gegessen…

So schön das Schloss auch war, ich glaube tauschen wollte eigentlich niemand.

Anschließend waren wir noch an der Pädagogischen Hochschule in der Mensa, in der wir dann zu Mittag gegessen haben. Nach einem kurzen Ausflug in die Ludwigsburger Innenstadt fuhren wir am Nachmittag wieder nach Hause.

Exkursion der 9.Klassen zur Maginotlinie

Am Dienstag, dem 09.06. fuhren die Klassen 9a-c nach Frankreich ins Sierstal, ca. 30 km nördlich von Straßburg. Dort befindet sich eine gut erhaltene Verteidigungsanlage der Franzosen, die vor dem 2. Weltkrieg gebaut wurde. In dieser unterirdischen Bunkeranlage verschanzten sich die Franzosen, um bei einem Angriff der Deutschen gut vorbereitet zu sein. Sie waren mit Maschinengewehren und Geschützen bewaffnet.

Insgesamt gehört diese Anlage zu einer ganzen Reihe von Stellungen, die sich über einige 100 km erstrecken. Man kann mit einem Wagen in den Stollen fahren und erfährt alles Wichtige über die Anlage.

Zum Abschluss sind wir noch 30 Meter unter die Erde und sind zu Fuß durch die wichtigsten Räume der Anlage, wie den Mannschaftsraum, die Küche, den Maschinenraum, der Strom erzeugt, sowie ein Arztzimmer und auch die Toiletten und Duschräume. Ohne Tageslicht und bei konstanten 14°C blieben ca. 800 Soldaten acht Monate lang unter der Erde. Dennoch gelang es den Deutschen die Festung einzunehmen, da sie die Franzosen unerwartet von der anderen Seite angegriffen haben.

Bei der Rückfahrt konnten wir noch zwei Stunden durch Straßburg bummeln, was wir uns nach der dreistündigen Besichtigung der Anlage auch verdient hatten. (S.R.)

 

Exkursion der 10a und 10b nach Dachau

Ausflug ins Muster-KZ "Dachau"


Am Montag dem 1.Dez. 2014 ging die Reise für Klassen 10a und 10b nach Dachau, einem Ort an dem früher ein Muster-Konzentrationslager war, welches zu Arbeitszwecken von größtenteils politischen Gegner diente. Als wir nach einer dreieinhalb stündigen Fahrt ankamen, wurden wir in Begleitung einer Historikerin  durch das KZ geführt, welche uns mit zahlreichen Daten und Fakten versorgte. Nach einem spannenden Museumsgang, der uns aufschlussreich über den Holokaust informiert hatte, besichtigten wir das Krematorium. Dort wurden die toten Häftlinge verbrannt, weshalb es auch als Höhepunkt des Ausflugs galt. Nach der Untersuchung der Barracken und einem zweistündigen Aufenthalt am Ulmer Weihnachtsmarkt, gelangten wir schließlich um 20 Uhr Zuhause an.


Jannik Bruckner | Klasse 10b

Exkursion der 10c nach Dachau

Am Dienstag, den 02. Dezember 2014 besuchte die Klasse 10c mit Klassenlehrer
Herr Schwäble das Konzentrations/ Arbeitslager in Dachau. Um 7:00 Uhr
morgens fuhr die Klasse mit einem Bus nach Bayern.
Wir haben ein Seminar bei Frau Frank gemacht. Zu Beginn, haben wir mit einer
Bildbeschreibung gestartet. Es waren Bilder von der Zeit als Dachau noch in
Betrieb war. Wir sollten unsere Eindrücke beschreiben und wiedergeben, ob
das gewählte Bild nach Dachau passt oder nicht. Danach haben wir eine
private Führung bekommen. Nachdem sie uns einen kleinen Überblick über die
Abteile des Konzentrationslagers gegeben hat, haben wir eine Ausstellung im
Wirtschaftsgebäude angeschaut. Beispielsweise haben wir dort Einblicke in
Duschräume und Foltermethoden bekommen. Anschließend gingen wir durch den
sogenannten „Bunker“, in dem manche Häftlinge teilweise Wochen lang in
Dunkelkammern bleiben mussten und unter wirklich unmenschlichen Bedingungen
gelebt haben müssen. Schließlich gingen wir über den Appellplatz zum
Krematorium. Hier durften wir in die Vergasungs- und Verbrennungsanlage
hinein, was durchaus ein suspektes Gefühl in einem auslöste.
Am Ende trafen wir uns wieder in dem Seminarraum und haben wiederholt eine
Bildbeschreibung gemacht. Dieses Mal bekamen wir aktuelle Bilder. Wir
sollten beschreiben, was wir fühlten, wenn wir diese Bilder anschauen. Wir
brachten durch die Führung und die Bilder mehr Verständnis für die
Gefangenen und Opfer dieser schrecklichen Zeit auf. Zum Abschluss hatten wir
dann noch Zeit, uns selbst umzuschauen und die Eindrücke auf uns wirken zu
lassen.  
Um 15:30 Uhr fuhren wir zurück nach Calw, doch leider standen wir fast zwei
Stunden im Stau und kamen erst um 20:00 Uhr an.
Bei dieser Exkursion konnten wir viele Eindrücke sammeln und können den
Geschichts- Unterricht nun viel lebendiger gestalten und auch besser
verstehen. Alles in allem war es ein interessanter und lehrreicher Tag.

Noemi Bürkle und Leoni Miranda